Der Tod ist eine omnipräsente, sehr vielfältige Gestalt in der mexikanischen Mythologie und Kunst. Von Gott, Protagonist aus Märchen und Legenden, gesellschaftskritische Stimme bis zum lächelndem Gast am Tisch.

In Mexiko begreift man den Tod als eine dialektische Einheit. Die Doppelgestalt Leben-Tod, die allen Manifestationen der Kultur innewohnt. So wie sein Symbol überall auftaucht, wird er überall angerufen. Er wird in einer einzigen Figur repräsentiert. Die Feierlichkeiten konnten so bis zum heutigen Tag weitergetragen werden und gelten nun als immaterielles Weltkulturerbe.

Auch bei Sueniños leben und wertschätzen wir die Gebräuche als Teil der mexikanischen kulturellen Identität. Nicht nur weil der Artikel 63 des Gesetzes zu den Kinderrechten das Recht auf freie Sprach,- Kultur,- Religionsausübung vorschreibt. Für Sueniños gilt es, den Kindern und Jugendlichen alle Aspekte für ein gesunden Aufwachsen näher zu bringen. Dazu gehört es auch, Werte zu vermitteln die für ihr Leben in der Gemeinschaft wichtig sind. Sie werden ermuntert kritisch und selbstbestimmt zu ihrer Meinung zu stehen und Verantwortung zu übernehmen.

Um über diese Tradition zu refektieren wurden folgende Aktivitäten angeboten:

  • Gesprächsrunde zum Thema als BewohnerIn von Chiapas un Mexiko.
  • Auswahl eines Grundthemas für den Tag (Sänger, Familienmitglieder, Tiere, die vor der Ausrottung stehen, etc.)
  • Wiederbeleben des Brauchs die Vorfahren zu ehren und die Ernte zu bedanken
  • Gemeinsam einen Altar zum Totentag herzustellen - dabei herausfinden welche traditionellen Elemente man dafür einsetzen wollte
  • Jeder Sueniños -Themenbereich gestaltete konkrete Aktivitäten (Totenköpfe, Altare, Gebete oder Lieder, etc.)
Zum Seitenanfang Real time web analytics, Heat map tracking