Das Jugendzentrum von Sueniños feierte  den "Día de Muertos", den "Tag der Toten".

Die TeilnehmerInnen gestalteten den Totenaltar. Dazu brachten sie die traditionellen Blumen - unter anderm die gelben "Cempasúchilt" - , weiters Früchte der Saison, regionale Süßigkeiten und das "Pan der Muerto", - das "Brot der Toten", ein traditionelles süßes Gebäck. Dieses Brot hatten die Jugendlichen aus der Küchenausbildung gebacken.

Die gemeinsame Dekoration des Altars stärkt die Beziehungen der Jugendlichen untereinander und fördert die jeweilgen Bräuche und Traditionen. Für Chiapas ist dieser Brauch besonders wichtig, denn es geht um den Glauben, dass der Tod nur der Anfang einer Reise zur Wiedervereinigung mit den Ahnen ist. Die  Gemeinden um San Cristóbal de las Casas feiern diese Tradition ganz unterschiedlich, für jede von ihnen bedeutet es die Bewahrung der eigenen kulturellen Identität.

Die Jugendlichen feiern gemeinsam mit ihren Familien in den Gemeinden. Sie teilen diese lokalen Eigenheiten und die typischen Speisen anschließend mit ihren Freunden bei Sueniños. Diese Art Fest wertschätzt die persönliche Identität und die Glaubensfreiheit jedes einzelnen Jugendlichen, der zu Sueniños kommt. Die pädagogische Begleitung stellt sicher, dass die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Maya-  und Mestizenwelt respektiert werden und Augenmerk auf das "Mensch sein" gelegt wird.

Ein Arbeitsschwerpunkt von Sueniños ist, Fokus auf die Rechte der Kinder- und Jugendlichen zu legen. Daher  ist es wichtig, auch das Recht "Anerkennung und Respekt für die eigene Kultur" zu praktizieren. 

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