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Arturo ist 9 Jahre alt und er hat drei Geschwister.
Sein älterer Bruder, Rodrigo, ist 11 Jahre alt. Er geht nicht zur Schule.
Itzel, die ältere seiner beiden Schwestern ist fünf Jahre alt, geht in die Vorschule und ist seit ein paar Monaten auch bei Suenińos.
Adriana ist die kleinere Schwester. Sie ist 2 Jahre alt. Für sie haben wir mittlerweile einen Platz in einer Kindergrippe gefunden.
Arturo ´s Mutter, Adelina, arbeitet in einem Restaurant - 7 Tage in der Woche - und verdient 1,600.- Pesos (etwa €130.-) im Monat. Was gerade für das Essen reicht.
Der Vater von Arturo lebt seit fast 2 Jahren nicht mehr bei der Familie.
Zu Fünft lebt die Familie in einer desolaten Holzhütte mit einem Wellblechdach, ohne Boden.
Im Winter kommt die Kälte durch die Ritzen und im Sommer das Wasser vom Boden. Die Hütte ist so nieder, dass man darin nicht aufrecht stehen kann.
Badezimmer gibt es keines und die Latrine ist am Ende des Grundstücks.
Die Küche, ebenfalls eine Holzhütte mit Blechdach, in der es keinen Tisch gibt, ist gleich neben dem Altar für die ´Virgen Guadalupe´.
Der Glaube von Adelina gibt ihr die Stärke, die sie jeden Tag im Kampf in der Armut braucht. Adelina ist nicht in die Schule gegangen und da ist es schwer hier eine besser bezahlte Arbeit zu finden. Sie sieht ihre Kinder nur in der Früh beim Aufwecken und am Abend beim Niederlegen.
Nun ist Arturo der „Mann im Haus“ und passt am Abend, solange seine Mutter nicht zu Hause ist, auf seine kleineren Geschwister auf.
Arturo ist von Beginn an bei Suenińos dabei und hat seit dem er viel gelernt. Es ist eine Freude zu sehen, wie er sich weiterentwickelt hat.
Jeden Tag kommt er mit Freude zu Suenińos, wo er viele Freunde hat. Er ist ein sehr aufgeweckter und lustiger Bub.
Arturo geht gerne in die Schule und sein Lieblingsfach ist Mathematik.
„Wenn ich einmal groß bin, möchte ich Lehrer werden.“, träumt Arturo. 
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